Alle Jahre wieder machen die Marienschwestern in der Dreifaltigkeitskirche in Schönstatt die Veranstaltung „10 Minuten an der Krippe“ zu einem besonderen Highlight.  

Diese etwas andere Form einer Weihnachtsfeier wird vom 26.12.2019 bis 08.01.2020,  täglich um 15.00 und 16.00 Uhr, angeboten.

Am 04. Januar 2020  um 15.00 Uhr trugen in der vollbesetzten Anbetungskirche der MGV „Apollonia“ Simmern, verstärkt durch eine große Anzahl von Sangesfreunden des MGV „Eintracht“ Hillscheid, zum Gelingen der Veranstaltung bei. Zu Beginn des Events überzeugten beide Chöre durch einen harmonischen Satz des von Leonhard Cohen komponierten Stückes „Hallelujah“ und “The Rose” von Amanda McBroom. Nach einigen Gebetseinlagen erklang dann der „Andachtsjodler“ von Horst Best, gefolgt von „Segne oh Herr“ ebenfalls von Horst Best. Die Zuhörer dankten dem Gemeinschaftschor mit herzlichem Applaus und ließen auch nach der Veranstaltung sich mit lobenden Worten und Wiederholungswünschen zu dem Gesang aus. Auch die Solisten Holger Schupp und Arthur Deller kamen bei den Besuchern gut an.

Zwischenzeitlich hatten sich zahlreiche Kinder zu Schäfchen verkleidet. Sie trugen stolz die aus dicker Wolle hergestellten Schafmützen und Gewänder zur Schau. Anschließend ließen sie sich am Lagerfeuer auf dem Hirtenfeld nieder.  Dann erschien der Engel bei Maria, wirkungsvoll dargestellt  von zwei jungen Mädchen in historischen Gewändern. Die Heiligen Drei Könige in prächtigen Gewändern fehlten auch nicht. Sie trugen den Stern und machten einen Rundgang durch die Kirche. Dabei ließen die Kinder die an einer Hand befestigen großen Sterne vor dem Altar kreisen.

Nach einigen gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern endete die Veranstaltung nach ca. 4o Minuten.

Jeder sollte sich vormerken, im nächsten Jahr diese Veranstaltung zu besuchen. Die wunderbare Arbeit der Marienschwestern sollte so noch mehr zur Geltung kommen. Bis jetzt waren ca.  7.000 Besucher zu verzeichnen. Allein die wunderschönen Gewänder und die Sterne, die die Schwestern zu dieser Veranstaltung beschafft haben, ist einen Besuch wert.

Anschließend wurde im Cafe, einer ehemaligen Scheune, in reichem Maße ein wunderbarer Weihnachstee nebst einer unüberschaubaren Menge an Tellern mit selbst gebackenen Plätzchen gereicht. Die Gastfreundlichkeit der Schwestern kann gar nicht genug gewürdigt werden. Damit endete die Feier in einem gemütlichen Beisammensein.